Sunday, October 22, 2017
Der AHS Award 2015 geht an Madeleine Geiger

Bern, 5. November 2015. Madeleine Geiger (28) aus Ermatingen hat den Preis der Albert-HeimStiftung (AHS) für eine herausragende Forschungsarbeit zum Thema «Hund» in Empfang nehmen dürfen. Sie hat sich in ihrer ausgezeichneten wissenschaftlichen Arbeit mit der Knochenentwicklung von Haushunden im Vergleich mit deren Vorfahren, den Wölfen auseinandergesetzt. Passend zum diesem Thema fand die Verleihung im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern statt.


Was ist der AHS Award?

Der AHS Award mit einer Preissumme von Fr. 10‘000.- soll in Zukunft jährlich für herausragende Arbeiten von Nachwuchsforscherinnen und –forschern, Dissertationen, Lizenziats-, Master- und Bachelor-Arbeiten einer Schweizerischen Hochschule auf dem Gebiet der kynologischen Forschung vergeben werden. Das breite Forschungsspektrum umfasst nicht nur die verschiedensten Disziplinen rund um den Hund, sondern auch interdisziplinäre Fragestellungen wie beispielsweise die MenschHund Beziehung. Für die Bewertung durch die Jury stehen neben der Einhaltung der geltenden wissenschaftlichen Kriterien die Prädikate „professionell“, „innovativ“ und „originell“ im Vordergrund.

 

Wer ist die Preisträgerin?

Madeleine Geiger (28) lebt in Ermatingen. Sie ist eine begeisterte Hundehalterin und vor allem im Bereich Agility aktiv. Ihre nun mit dem AHS Award 2015 gekrönten Dissertation «Skeletal Growth and Life History Evolution in Wild and Domesticated Mammals» ist am Paläontologischen Institut und Museum der Universität Zürich entstanden. Wichtige Erkenntnisse ergaben sich zusätzlich aus der weltbekannten Sammlung von Hundeschädeln und –skeletten der Albert-Heim-Stiftung am Naturhistorischen Museum in Bern. Die Verleihung des AHS Awards 2015 Die Verleihung fand am Dienstagnachmittag, 3. November 2015, in den Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern statt. Der Burgergemeindepräsident, Rolf Dähler, fand sich ebenso unter den Ehrengästen wie der Zentralvorstand der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft mit ihrem Präsidenten, Hansueli Beer. Die Laudatio hielt der Direktor des Museum, Christoph Beer.

 

Was macht die Albert-Heim-Stiftung?

Die Albert-Heim-Stiftung wurde am 14. April 1929 mit einem Anfangskapital von Fr. 7'500.- anlässlich der SKG-Delegiertenversammlung in Bern gegründet. Der damals 80-jährige weltberühmte Geologe und Kynologe Prof. Dr. Albert Heim wurde damit für seine grossen Verdienste um die Erhaltung und Förderung der einheimischen Hunderassen geehrt. Die strategischen Schwerpunkte der Stiftung lauteten damals wie heute:

  •   Förderung der kynologischen Forschung 1
  •   Unterstützung der Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse und
  •   Pflege und Erweiterung der kynologisch-wissenschaftlichen Sammlung im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern.
Impressionen 2015