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Kynologische Sammlung |
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![]() Die kynologische Sammlung der Albert-Heim-Stiftung umfasst heute rund 2500 Hundeschädel. Sie ist damit die grösste Hundeschädelsammlung der Welt. Neben den Schädeln besteht die Sammlung im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern aus Skeletten und Fellen aus verschiedenen Zeitepochen sowie fachspezifischer Literatur und Bildmaterial. Die Sammlung ist international von Bedeutung.
Anlässlich der ersten Juragewässerkorrektur (1868-1889) kamen auch gut erhaltene Knochen von Wild- und Haustieren aus den Überresten jungsteinzeitlicher Siedlungen (um 3500 v.Chr.) zum Vorschein. Prof. Theophil Studer (1845-1922), Vorsteher der Zoologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums in Bern, sammelte zu Vergleichszwecken für seine kynologische Forschung Wild- und Haushundeschädel. Sein Nachfolger, Prof. Franz Baumann, erkannte den grossen Wert der Sammlung und suchte bei der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) mit Erfolg Unterstützung zur Erhaltung und zum Ausbau der Sammlung.
Das Naturhistorische Museum in Bern empfängt seine Besucher mit einem präparierten Hund: dem legendären "Barry" vom St. Bernhardshospiz. Sowohl der Originalschädel als auch das Originalfell von Barry gehören zu den ersten Objekten der Sammlung der Albert-Heim-Stiftung. Der Bernhardiner aus der Zeit um 1800 wurde drei Mal präpariert. Die letzte Präparation im Jahr 1923 zeigt auch heute noch mehr den damaligen Idealtyp eines St. Bernhardhundes als eine wissenschaftlich korrekte Rekonstruktion. Barry war im Original kleiner und sein Kopf besass noch nicht das typische Profil moderner Bernhardiner. Auch das Fässchen um den Hals gehört zur Fantasie des Präparators. Barry rettete über 42 Menschen vor dem Tod, weil er die Verirrten und Verschütteten rechtzeitig fand.
Die kynologische Sammlung befindet sich im Naturhistorischen Museum der Burgergemeinde Bern. Zur Sammlung im Naturhistorischen Museum
Die kynologische Sammlung der Albert-Heim-Stiftung ist eine wissenschaftliche Sammlung. Mehr Informationen
Die Sammlung befindet sich in geschützten Räumen und ist für die Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich. Mehr Informationen
Um die Kontinuität des Sammlungsauftrages erfüllen zu können, benötigt die Stiftung jedes Jahr eine möglichst grosse Anzahl an Schädeln, Skeletten und Fellen, die neu in die kynologische Sammlung aufgenommen werden können. Mehr Informationen |
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